
Am Foto, v. l.: Stadträtin Kathrin Quell, MA, Stadtrat Norbert Ploberger, Stadtrat Michael Feldmann, 2. VBGM Alexander Hauser, Bürgermeister Dr. Markus Ringhofer, Gemeinderat-Ersatz DI Walter Größl und 1. VBGM Mag. Stipo Luketina
© ÖVP Kirchdorf
In der dritten Februarwoche hielten Vertreter:innen des Bauherren sowie die ausführenden Betriebe mit ihren Arbeitern die Gleichenfeier für das umgebaute Pflichtschulzentrum Kirchdorf ab. Bürgermeister Dr. Markus Ringhofer betonte anlässlich der Feier: „Vor einem Jahr gab es noch nicht das Zutrauen, dass wir letzten Sommer mit den Bauarbeiten für die Sanierung und den Umbau des Pflichtschulzentrums starten können. Umso mehr freut es mich, dass wir nunmehr die Gleichenfeier für die erste Bauetappe gemeinsam feiern können.“
Aktueller Stand und Ausblick
„Das Projekt Sanierung und Umbau des Pflichtschulzentrums ist ein großes und für alle Beteiligten forderndes. Daher bedanke ich mich auch besonders für die bereits geleistete Arbeit. Es ist zentral, dass wir alle gemeinsam an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen und dieses für die Chancen und die Bildungszukunft unserer Kinder so wichtige Vorhaben gut und erfolgreich umsetzen“, so Bürgermeister Dr. Markus Ringhofer, der die Umsetzung des Projekts – in engem Austausch mit der Projektleitung, den Schulen, dem Hort, seinem Team vom Stadtamt, den Gemeindegremien, und weiteren Stakeholdern – vorantreibt.
„Es liegt noch ein großes Stück Weg samt vieler Herausforderungen vor uns. Mein Verständnis ist, dass die Baustelle von gutem Zusammenhalt geprägt ist und auch die notwendige Flexibilität in der Ausführung vorhanden ist“, erklärt Bürgermeister Dr. Ringhofer im Zuge der Gleichenfeier und blickte bereits auf das nächste Teil-Ziel voraus: „Klares Ziel bleibt es, dass wir mit Schulbeginn im Herbst den ersten Teil der Schüler:innen und Pädagog:innen der Kreativ-Musikmittelschule in ihre neuen Orte der Bildung, Begegnung, des Musizierens einziehen lassen.“
Parallel zu den Bauarbeiten ist es Bürgermeister Dr. Markus Ringhofer zudem ein zentrales Anliegen, die Kirchdorfer Bevölkerung und die breite Öffentlichkeit in das Projekt einzubinden, so beispielsweise bei den Themen Außengestaltung, Nutzung der Turnsäle und Gestaltung des Umfelds des Schulkomplexes. Auch eine kombinierte Bibliothek aus Schulbüchereien und städtischer Bücherei im erneuerten Pflichtschulzentrum wird geplant.
Ein Blick zurück
Umbau und Sanierung beim Projekt ‚Pflichtschulzentrum/Umbau und Sanierung“ – derzeit größtes Schulumbauprojekt in Oberösterreich – erfolgen nach Planungen der Architekten der pora architekten zt gmbh sowie unter der Betreuung durch die LAWOG eingetr. Genossenschaft mbH. Die Finanzierung der hohen Gesamtinvestitionssumme von rd. 31,5 Millionen Euro erfolgt zu 78 Prozent aus Fördermitteln des Landes Oberösterreich, die verbleibenden 22 Prozent entfallen auf die Stadtgemeinde sowie die Nachbargemeinden, deren Kinder die Schulen ebenfalls besuchen.
Im Gemeinderat der Stadtgemeinde Kirchdorf verständigte man sich darauf eine Umsetzung in vier Bauetappen zu realisieren. Der hierfür maßgebliche Beschluss im Gemeinderat fiel am 24. September 2024. Ein weiterer Meilenstein am Weg zum Baustart war neben intensiven Vorarbeiten seitens der Gemeindegremien und der Stadtverwaltung die Vergabe wesentlicher Bauaufträge in der Gemeinderatssitzung am 29. April 2025. Dabei wurden mehr als 18 Millionen Euro an Bauaufträgen vergeben, nicht zuletzt ein wirtschaftlicher Impuls für regionale Betriebe in den betreffenden Branchen.
Der Spatenstich und damit der Start in die Umsetzung des Projekts wurde bereits rund zwei Monate später – im Rahmen der Feierlichkeiten zu 50 Jahren Stadterhebung – Ende Juni 2025 im Beisein von Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Christine Haberlander, Landesrat Mag. Martin Winkler und vielen weiteren offiziellen Vertreter:innen gefeiert.